Schule ohne Rassismus

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage (SOR-SMC)

 

ist ein Projekt von und für SchülerInnen, die gegen alle Formen von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, aktiv vorgehen und einen Beitrag zu einer gewaltfreien, demokratischen Gesellschaft leisten wollen.

 

WIE WIRD MAN EINE SOR-SMC?

Will eine Schule eine SOR-SMC werden, bedarf es dazu des Willens und der eigenen Initiative der SchülerInnen, im Sinne des Selbstverständnisses aktiv zu werden. Die Bundeskoordination von SOR-SMC verzichtet daher darauf, SchülerInnen offensiv zum Mitmachen zu überreden.

 

In der Regel erfahren sie von dem Netzwerk des Gesamtprojektes über das Internet, aus den Medien oder durch Berichte anderer SchülerInnen.

 

Die SchülerInnen müssen selbst entscheiden, in welcher Weise sie die formale Voraussetzung zur Teilnahme am Projekt SOR-SMC erfüllen, nämlich die Unterschrift von mindestens 70 Prozent aller direkten Angehörigen ihrer Schule (SchülerInnen, LehrerInnen, SozialpädagogenInnen, SekretärInnen, Hausmeister, etc.) zu sammeln.


GEMEINSAMES FRÜHSTÜCK DES COURAGE TEAMS MIT DEN NEUEN DAZ SCHÜLERN

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Am 31.12.2018 versammelte sich das Courage-Team mit den DaZ-Schülern zu einem gemütlichen Frühstück. So wie letztes Jahr, luden wir die neuen DaZ-Kinder ein, um mit ihnen zu frühstücken, zu reden und zu spielen. Die Auswahl war mal wieder sehr groß. Vor allem die Waffeln waren heiß begehrt. Dieses Treffen ist immer wieder eine gute Gelegenheit, um sich gegenseitig kennenzulernen. Wir freuen uns schon auf die die nächsten Aktionen mit unseren neuen Mitschülern

Saphira und Aminata

 

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Erinnerungen und Geschichten

In Organisation der Schulsozialarbeit fand ein spezielles Kunstprojekt mit der Karlsruher Künstlerin Sarah Kirsch statt. An diesem Projekt nahmen Schüler unseres „Courageteams“ und Schüler aus unserem Deutschintensivkurs teil. Je zwölf SchülerInnen (11 – 17 Jahre) aus beiden Gruppen haben sich darauf eingelassen, ganz persönliche Geschichten und Erinnerungen mit den anderen zu teilen und verarbeiteten diese dann zu Kunstwerken. Bemerkenswert war hierbei vor allem die große Offenheit mit der die SchülerInnen ihre Geschichten in den durchgeführten „Interviews“ schilderten. Die Erinnerungen beinhalten teils skurrile, glückliche aber auch traurige Momente, die oft um die Themen Freundschaft, Familie und Heimat kreisen. Aus den Geschichten entstanden tolle Gemälde. Weitere Information finden Sie in den folgenden Zeitungsartikeln der örtlichen Presse:

 

(Aus: Wochenblatt Landstuhl 21. März 2018)
 

 

Aus: (Rheinpfalz 14.3.2018)

 

 

 

 


Aktuelles Projekt des Courage-Teams:

Befragung von Zeitzeugen

 

Seit Januar 2014 beteiligt sich das Courage-Team der Realschule plus am Projekt „Zeitzeugen“. Die Idee entstand gemeinsam mit dem Jugendbüro Ramstein. Dieses sprach ältere Menschen in der Gemeinde an, ob sie jüngeren Mitbürgern von ihren Erlebnissen vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg berichten möchten. Auch eine Zeitungsannonce wurde aufgegeben, auf die sich viele Ramsteiner/innen meldeten.

 

Schüler/innen des Courage-Teams besuchen nun abwechselnd mit Mitarbeitern des Jugendbüros oder mit ihrem Teamleiter die älteren Menschen. Die Interviews dauern oft mehrere Stunden und sind für alle Beteiligten eine Bereicherung. Die Jugendlichen, aber auch die erwachsenen Betreuungspersonen sind meistens schwer beeindruckt von der Offenheit, mit der die Senioren von ihren teils extremen Erfahrungen berichten. Die Nachfragen der Jugendlichen zeigen, dass diese sich durchaus noch für dieses Kapitel der deutschen Geschichte interessieren.

 

„Wenn man diese Geschichten hört, kann man sich nicht vorstellen, dass sich heute noch jemand diese Zeit zurückwünscht.“ Jan-Eicke, 10b

 

Jörg Richter, 02.03.2014