Leseförderung/ LRS Konzept

Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben

 

Wie es ist als legasthener Mensch zu lesen?

 

Können Sie diesen Text problemlos lesen? 
Wenn ja, dann brauchen Sie dafür aber wahrscheinlich deutlich mehr Zeit. Daniel Britton hat diese „Dyslexia“ - Schrift entworfen, um zu verdeutlichen, wie es einem legasthenen Menschen vom Gefühl her beim Lesen eines Textes geht.


Schulinterne Vorgehensweise


Diagnostik
Zu Beginn eines jeden Schuljahres wird von Klasse 5 bis 10 im Unterricht die Hamburger Schreib-Probe (HSP) durchgeführt. Nach Auswertung des HSP erhalten Schüler und Schülerinnen bei Bedarf eine individuelle Rechtsschreib- und Leseförderung.
Mögliche Fördermaßnahmen
Die Fördermaßnahmen können sowohl individuell als auch fachspezifisch variieren.  Durchführung und Ausmaß liegen im Ermessen der Lehrkraft. Ziel ist eine Stärkung des Selbstvertrauens sowie mehr Freude am Lernen.


Zusammenarbeit mit den Eltern
Sollten nach der Auswertung des HSP schulische Fördermaßnahmen notwendig sein, werden die entsprechenden Eltern per Elternbrief benachrichtigt und über den weiteren Verlauf informiert.
Je nach Ergebnis könnten den Eltern begleitend zur schulischen Förderung außerschulische diagnostische Befunde wie z. B. ärztliche oder psychologische Gutachten zur LRS empfohlen werden. 

Themenbezogene Links:

 

 


Workshop Lesescouts an der Realschule plus

Juni 2015

 

Als fester Bestandteil der Kampagne "Leselust in Rheinland-Pfalz" werden mit Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur seit dem Jahr 2002 Lesescouts in Rheinland-Pfalz gesucht und ausgebildet.

Rund 2.000 Schülerinnen und Schüler wurden bisher geschult sowie rund 300 Lehrkräfte sind bereits an ihren Schulen aktiv und werben für das Lesen.

Am 15.6 war es dann auch an der Realschule plus soweit und 6 Schüler aus der 6.-9. Klasse sowie 7 Schüler der IGS Waldfischbach wurden von Frau Umland, Referentin der Stiftung Lesen, in einem 3-stündigen Workshop auf die Aufgaben eines Lesescouts vorbereitet.

Scout

Die Schüler mussten verschiedene Aufgaben rund ums Buch lösen und bekamen somit einen spielerischen Umgang mit dem Medium Buch gezeigt, welchen sie dann auch in ihrer Aufgabe als Lesescouts an die anderen Schüler weitergeben können.

So sollte sich z.B. jeder ein Buch auswählen und musste sich danach in seiner Gruppe,  entsprechend der Vorgaben von Frau Umland, an den richtigen Platz stellen. Da wurden die Bücher nach ihrer Dicke, Größe oder der Anzahl der Buchstaben im Titel sortiert.

 

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In Kleingruppen wurden danach verschiedene Aufgaben bearbeitet, die alle mit dem Thema Buch zu tun hatten.

 

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Hier ist eine Gruppe gerade dabei eine Geschichte aus einem Buch weiterzuschreiben.

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Interessant war für die Schüler z.B. auch das Erraten von Buchtiteln. Hierbei mussten sie anhand des Buchcovers herausfinden, wie das Buch evtl. heißen könnte.

 

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Die Deutschlehrern Frau Roos, die ebenfalls für die Schülerbibliothek zuständig ist, stellte den Kontakt zur Stiftung Lesen her und machte somit diesen Workshop erst möglich. Im nächsten Schuljahr wird sie im Rahmen einer AG das Konzept der Lesescouts weiter fortführen.